Schlitten Test – Die besten Rodel im Vergleich

Schlitten Varianten Vergleich - Babyschlitten, Minischlitten, Bobs, Davos Schlitten, Lenkschlitten, Rückenlehne, Schubstangen

Schlitten Varianten Überblick (Bildquellen: Amazon)

Mit einem guten Schlitten und einem Hügel oder gar einem kleinen Berg macht der Winter richtig Spaß. Neben Schnee ist dabei selbstverständlich auch der richtige Rodel für den Spielspaß im Winterwunderland wichtig. Damit du auf der Suche nach einem Schlitten nicht zum falschen Modell greifst, findest du hier die wichtigsten Infos zum Schlittenkauf. Je nach Schnee-Menge und Beschaffenheit aber auch je nach Alter der Kinder gilt es den besten Schlitten zu wählen.

1) Klassiker: Hörnerrodel & Davos Holzschlitten

Hörnerrodel und Davos Holzschlitten mit Lehne

R.P.L. Hörnerrodel und Davos Holzschlitten – separate Lehne (Infos & Preise)

Jeder kennt die klassischen Davos Holzschlitten und auch Hörnerrodel hat man schon gesehen. Sie benötigen eine gute Schneedecke und habe einiges an Eigengewicht. Dafür kommen Holzschlitten aber auch bei viel Schnee gut zurecht. Bei der Haltbarkeit können Davos Schlitten auch punkten. Meist halten sie Jahrzehnte. Die meisten kennen primär die Modelle mit Holzlatten-Sitz. Dabei sind Gurtsitze wesentlich gemütlicher.

Sehr praktisch für Schlittenwanderungen sind auch Lehnen für Davos Schlitten. Besonders für Kleinkinder sind sie sehr praktisch. Aber auch wenn die Eltern mit Kleinkindern zusammen Schlitten fahren, ist eine Schlittenlehne viel angenehmer. Für Eltern noch praktischer ist eine „Schiebelehne“ bei der der Schlitten wie ein Kinderwagen geschoben und nicht gezogen werden muss. Wer den Schlitten öfter transportieren muss oder wenig Platz zum einlagern hat, sollte sich ein Holz-Klappschlitten zulegen. => Modelle & Preise vergleichen

2) Sehr beliebt: Bob-Lenkschlitten

BIG und KHW Bob-Lenkschlitten

BIG (links) & KHW (rechts) Bobschlitten Bremsgriffe oder Lenkrad (Infos & Preise)

Ein Bobschlitten kommt mit wesentlich weniger aus. Selbst bei dünnem Schneematsch kann man damit noch viel Spaß haben. Hinzu kommt, dass man die meisten Modelle mehr oder weniger gut Lenken kann. Am besten sind hier natürlich die Modelle mit Lenkrad und Lenkkufen. Die Modelle die durch seitliches Bremsen lenken, sind zwar auch okay, aber wer will schon bremsen, nur um auf der Piste zu bleiben? Außerdem gehen die Bremsgriffe viel schneller kaputt als das Lenkrad. Von der Firma AlpenGaudi gibt es sogar coole Bob-Lenkschlitten die aussehen wie F1 Rennwagen. => Modelle & Preise vergleichen

3) Einfach & Stabil: Schneerutscher bzw. Rutschteller

BIG, GOWI & Alpengaudi Rutschteller Schneerutscher Vergleich

BIG, GOWI & Alpengaudi Rutschteller (Infos & Preise)

Wer es extrem günstig haben möchte kann auf einer große Plastiktüte rodeln. Ein großer blauer Müllsack funktioniert überraschend gut. Aber es ist nicht ganz so gemütlich. Einfache Rutschteller bieten da schon mehr Spaß. Schneerutscher gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen. Wer nur Platz für den Po braucht und ein Griff zum festhalten finde für paar Euro gute Modelle. Die Füße hoch halten damit man nicht bremst kann aber auf Dauer etwas lästig sein. Gemütlicher ist es wenn man ein großen Rutschteller wie den von AlpenGaudi hat wo die Füße mit drauf passen. Der Schneerutscher von GOWI macht erinnert dagegen ein wenig an den Rochen im Film „Findet Nemo“. => Modelle & Preise vergleichen

4) Neu & Spannend: Schlitten-Tretroller (SnowScooter & Snow Kick)

Schlitten-Tretroller Snow Kick Schneescooter

STIGA Snow Kick und Boyz Toys SnowScooter (Infos & Preise)

Damit kann man auch bei älteren Kindern punkten. Eine Mischung zwischen Trittroller (Scooter) und Ski bzw. Snowboard. Hier muss man das Gleichgewicht gut halten können. Die „SnowScooter“ sehen eher aus wie Snowboards mit Griffen. Leider gibt es hierzu noch kaum Kunden-Tests. Die Kunststoffgriffe machen jedoch einen nicht so stabilen Eindruck. Dafür sind diese Modelle schon für ca. 30 Euro zu haben. Beim STIGA Snow Kick gibt es quasi ein hochwertigen Tretroller mit Kufen statt Rädern. Dafür kostet so ein lenkbarer Schnee Tretroller auch über 80 Euro. => Modelle & Preise vergleichen

5) Ultra Leicht: Aufblasbare Schlitten Bobs (SnowTube)

SportStuff Heatseeker Aufblasbarer Schlitten Bob Snowtube

SportStuff Heatseeker Aufblasbarer Schlitten Bob Snowtube (Infos & Preise)

Vorsicht: bei Aufblasbaren Schlitten sollte man dringend auf die Qualität achten. Bei falschem Design oder Qualität kommt man kaum vom Fleck. Zudem muss das Material stabil genug sein um beim gelegentlichen Stock und Stein nicht gleich kaputt zu gehen. Ab ca. 50 Euro bekommt man ein brauchbaren aufblasbaren Bob. Der hier im Bild zu sehende HeatSeeker kostet um die 150 Euro. Dafür kann er jedoch auch als Luftmatratze benutzt werden. Es gibt derzeit auch ein coolen aufblasbaren Star WARS x-Wing fighter als Bob, allerdings sollte man die Versandkosten bei dem Model beachten und damit rechnen, dass der Versand paar Wochen dauert. Also nix fürs rodeln am nächsten Wochenende.  => Modelle & Preise vergleichen

 6) Für Kleinkinder: Babyschlitten & Baby Bobs

Pinolino Babyschlitten mit Fußsack, Alpenbambino & Sport Otto Baby Bob

Pinolino Babyschlitten mit Fußsack, Alpenbambino & Sport Otto Baby Bob (Infos & Preise)

Für Babys und Kleinkinder gibt es spezielle Schlitten und Bobs. Am schönsten ist natürlich ein Holzschlitten mit Lehne und Fußsack. Damit das Baby auch schön warm bleibt. Es gibt aber auch die unterschiedlichsten Baby-Bob Modelle. Wichtig ist, dass Gurte oder halt der Fußsack verhindern, dass das Baby zur Seite kippt. Auf keinen Fall sollte man ein Kleinkind einfach einen Berg runter rodeln lassen. Es sollte immer jemand da sein der den Babyschlitten auffangen kann.   => Modelle & Preise Vergleichen

7) Am schnellsten: Rennrodel & Skibobs

Kathrein RennRodel & Stiga Skibob Rennschlitten

Kathrein RennRodel & Stiga Skibob Rennschlitten Varianten (Infos & Preise)

Es gibt die unterschiedlichsten Rennschlitten. Profi Rennrodel sind meist aus Holz gefertigt und kosten um die 200 Euro. Dafür sehen diese Rennschlitten super aus und sind aus den besten Materialien hergestellt. Für Kinder reichen aber meist Skibob-Schlitten mit Lenkungen. Die sieht man nicht all zu oft auf der Rodelbahn. Auf einem Skibob sitzten Kinder quasi wie auf einem Schneemobil und düsen damit die Piste runter. => Modelle & Preise vergleichen

Die beliebtesten Modelle unter der Lupe

Schlitten ist nicht gleich Schlitten: Neben dem Davoser Holzschlitten haben Rodelwütige die Wahl zwischen einem Hörnerrodel, einem Bobschlitten und Kinder- oder sogar Babyschlitten. Selbst ein Hundeschlitten kann grundsätzlich zur Wahl stehen – obwohl solche Gefährte in unseren Breitengraden eher selten anzutreffen sind.

Die Praxis zeigt, dass gerade die Unterschiede zwischen den verschiedenen Holzschlitten eher gering sind: Baby- und Kinderschlitten zeichnen sich in erster Linie durch eine kompaktere Größe sowie durch eine sichere Gestaltung mit Rücken- und Seitenlehne aus, damit den Sprösslingen beim Rodelspaß nichts passieren kann.

Beim Davoser Holzschlitten handelt es sich stattdessen um einen Schlitten, auf dem auch Erwachsene Platz finden – in der Regel ist diese Form des Schlittens am häufigsten anzutreffen. Neben dem Bobschlitten, der auf erfahrene Rodler mit Spaß an hohen Geschwindigkeiten ausgelegt ist, steht für potenzielle Käufer schließlich auch der Hörnerrodel zur Auswahl, der an der Vorderseite runde „Hörner“ mitbringt, an denen sich die Passagiere festhalten und mit denen sie das Gefährt steuern können.

Welcher Schlitten ist der richtige für…

…wenig Schnee?
Bei wenig Schnee greifen Rodelwütige am besten zu leichten Schlitten oder Bobs. Dazu gehören neben den Schlittenbobs auch Rutschteller und aufblasbare Schlitten. Da sich diese Gefährte durch ein geringes Eigengewicht auszeichnen, sinken sie kaum in den Schnee ein und können somit auch bei geringem Schneefall genutzt werden.

…junge Rodler?
Möchten schon die Jüngsten den Schnee von Schlittenkufen aus kennenlernen, dann kann man entweder zum Babyschlitten oder zum Kinderschlitten greifen. Ein Babyschlitten wiegt dabei meist weniger als ein Kilogramm und besteht in der Regel aus leichtem Kunststoff. Die Babyschlitten sind mit einer besonders hohen Rückenlehne versehen, die direkt in eine Seitenlehne übergeht, um zu verhindern, dass das Kind beim Rodeln vom Schlitten fällt. Besondere Sicherheit bietet darüber hinaus auch ein Gurt, der ebenfalls zum Lieferumfang der meisten Schlitten dazugehört. Die Kinderschlitten können sowohl aus Kunststoff als auch aus Holz gefertigt sein. Dabei unterscheiden sich solche Schlitten in der Regel nur durch ihre Größe vom „echten“ Schlitten für erwachsene Schneehasen. Die Kunststoffmodelle sind dabei häufig mit einem Lenkrad und einer Bremse versehen und erscheinen im Rennwagen-Look.

…für häufigen Gebrauch?
Auf dem Weg zum Rodelurlaub oder beim Wintereinbruch zu Hause in den Bergregionen muss der Schlitten oft einiges mitmachen. Wohl dem, der sich dabei für ein möglichst stabiles Modell entschieden hat! Als besonders stabil gelten für gewöhnlich Schlitten aus Holz, aber auch Metallschlitten und Rutschteller erweisen sich im Belastungstest immer wieder als besonders wertig. Schlittenbobs aus Kunststoff sind im Vergleich zum Holzschlitten hingegen meist weniger belastbar.

…für schnelle Abfahrten?
Möchtest du mit deinen Kindern besonders rasant den nächsten Berg hinunterflitzen, solltest du dich für einen Bobschlitten entscheiden. Ein Lenkrad und eine Bremse sorgen dabei für die nötige Sicherheit, während ihr windschnittiges Design das gewünschte Tempo verspricht. Auch rasante Überholmanöver sind dank der herausragenden Manövrierfähigkeit der Bobschlitten kein Problem. Da die Bobschlitten eine ideale Mischung aus Geschwindigkeit und Kontrolle mitbringen, sind sie für kleine Rodelfans nicht selten der Einstieg in eine Leidenschaft fürs Schlittenfahren, die häufig ein Leben lang anhält.

Woran erkennt man einen qualitativ hochwertigen Schlitten?

Vielleicht kennst du es auch: Beim Einkauf im Baumarkt oder auch beim Online-Shopping wird schnell ein neuer Schlitten für die Kleinen gekauft, der spätestens im nächsten Winter nur noch als Feuerholz zu gebrauchen ist. Das Problem dabei ist, dass man schnell zu vermeintlichen Schnäppchen greift – in der Hoffnung, dass der Schlitten möglichst lange durchhalten möge. Meistens tut er das allerdings nicht.

Wie erkennt man also einen hochwertigen Schlitten? Neben einer vorangehenden Recherche im Internet, bei der man sich die Erfahrungen anderer Eltern mit den Schlitten verschiedener Hersteller zunutze machen sollte, lohnt sich immer ein Blick auf das Gütesiegel: Sehr gute Modelle sind in der Regel TÜV-geprüft und erfüllen demnach die höchsten Sicherheitsstandards. Die Materialien, aus denen die Schlitten gefertigt sind, sind dabei von sehr guter Qualität und gerade die Latten und Stützelemente sind auch auf hohe Belastungen ausgelegt, die beispielsweise durch Bodenwellen entstehen können.

Geprüfte Modelle überzeugen darüber hinaus auch in Bezug auf ihre Verarbeitung und ihre Haltbarkeit – Splitter oder wackelige Schrauben sucht man hier vergeblich. Dabei spielt schließlich auch der Preis keine allzu große Rolle: Die preislichen Unterschiede zwischen hochwertigen Schlitten beschränken sich meist auf rund 10 Euro – um die 50 Euro sollte Eltern und Großeltern der Schlittenspaß der Kleinsten jedoch Wert sein.

Informationen zu spezifischen Schlitten Modellen:

Aluschlitten | Aufblasbarer Schlitten | Babyschlitten | Bob Schlitten | Davos Schlitten | Holzschlitten | Hörnerschlitten | Kinderschlitten | Klappschlitten | Lenkschlitten | Metallschlitten | Rennrodel | Rutschteller | Schlitten mit Lehne | Zwillingsschlitten

Hersteller:

AlpenGaudi | EKO | Gloco | Graf | Hamax | Jetboard | John Deere | KHW | Nijdam | Porsche | Ress | RollyToys | RPL | Rudisport| Sirich | Stiga

Schlitten Zubehör

Es gibt diverses Schlitten Zubehör welches das Schlittenfahren sicherer oder angenehmer macht. Ein Schlittenthermosack macht das Rodeln z.B. viel angenehmer. Ski- und Rodelhelme schützen Kinder vor Kopfverletzungen. Signalhupen können auf vollen Pisten hilfreich sein. Schlittenleinen und Schiebestange erleichtern das Ziehen oder Schieben des Schlittens. Man kann es allerdings auch übertreiben. Auf Rückspiegel kann man beim rodeln getrost verzichten.